KITA – Schulen – Jugend
Das Potential und Kapital unserer Gesellschaft sind unsere Kinder. Wir müssen für eine optimale Betreuung und Bildungschancen unserer Kinder sorgen. Es ist unser aller Pflicht, ihnen eine solide Ausbildung zu garantieren.
Aber uns allen muss bewusst sein, dass das rasante Wachstum im Kinder- und Jugendbereich, das noch bis zum Anfang der 2000er Jahre bestand, zu Ende ist. Die Bevölkerungszahlen wachsen weiterhin stetig, wenn auch abgeflacht. Unsere Alterspyramide entwickelt sich Richtung Bundesdurchschnitt.
Bei den Kindereinrichtungen haben wir durch den Neubau der KITA „Birkenwichtel“, die sechs KITAs in freier Trägerschaft und zahlreiche Tagesmütter sehr gute Möglichkeiten, flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Noch weiß niemand, welche Auswirkungen der Rechtsanspruch auf eine Tagesbetreuung für Kinder unter 3 Jahren ab 2013 hat. Die Öffnungszeiten unserer Einrichtungen werden weiterhin dem Bedarf angepasst sein.
Auf Grund der sich stabilisierenden Geburtenzahlen und der sich andeutenden Inklusion (gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Behinderungen) in den Schulen gehen wir mittelfristig von mindestens vier 1. Klassen (Einschulungen) aus. Hierfür sind unsere Schulen ausreichend dimensioniert. Sie müssen immer wieder den wechselnden Ansprüchen angepasst werden. Dies bedeutet auch eine kontinuierliche Instandhaltung und Modernisierung. Hier wird es keine Abstriche geben! Das Prinzip der Wohnort nahen Beschulung soll erhalten werden.
Der Hortbereich der „Robinson-Grundschule“ ist nach der Sanierung im Jahr 2008 auf einen modernen, den Kapazitäten angepassten Stand. Im Hortbereich in der „Zeebr@-Schule“ hingegen ist Handlungsbedarf. Durch den Anbau an der „Zeebr@-Schule“ noch in diesem Jahr ist der erste Schritt zur Schließung der Hort-Container in der Hauffstraße getan. Mittelfristig sollen die Container aufgegeben und der Hort vollständig in das Schulgebäude integriert werden.
Der Ganztagsbetrieb zumindest an einem Grundschulstandort bleibt das Ziel.
Der Außenbereich des Schulstandorts Nord mit der „Hans-Klakow-Oberschule“ und der „Robinson-Grundschule“ wurde in den letzten Jahren Schritt für Schritt behutsam saniert. Dieses muss weiter geführt werden.
Für die Jugendlichen sind Freiräume zu schaffen. In den nächsten Jahren wird unser Augenmerk auf den Erhalt der Jugendclubs in Brieselang und Bredow liegen. Besonders ist es wichtig, die Personalausstattung zu erhalten. Weitere Freizeitbereiche für die Jugendlichen müssen dringend geschaffen werden.
Ich stehe für:
- Öffnungszeiten in den KITAS nach Bedarf
- Ganztagsbetrieb im Grundschulbereich
- Außengestaltung des Schulkomplex‘ Nord
- Modernisierung und Instandhaltung von Schulen, Hort und KITAS
- flexible Nutzung beider Grundschulstandorte
- bedarfsgerechte Zügigkeit an den Schulen
- Sicherung des Lehrerbestandes entsprechend dem Bedarf
- Förderung von berufsbildenden Maßnahmen
- Schaffung von Freizeitangeboten für Jugendliche
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